Mein Profit

Ja ich arbeite, um Geld zu verdienen. Und so gesehen, lief das in diesem Jahr gar nicht mal so schlecht. Vorträge, Seminare und Beratungen konnten durchaus zu meinem Lebensunterhalt beitragen.
Den Profit, den ich aber meine, ist ein ganz anderer!

In keinem anderen Jahr meines gesamten Berufslebens lernte ich so viele unterschiedliche tolle Menschen kennen, die mir ans Herz gewachsen, teilweise Freunde geworden sind und die eigentlich immer meinen Horizont erweitert und mir ganz neue Sichtweisen gegeben haben:

Da sind die, die erst nur lose Kontakte in sozialen Netzwerken waren und inzwischen zu einem unverzichtbaren Bestandteil meiner Kommunikation geworden sind, deren Rat mir nicht nur lieb und teuer geworden ist, sondern in deren Gemeinschaft ich mich einfach gut aufgehoben und wohl fühle.

Da ist der Künstler, der mich immer wieder durch seine unkonventionelle Denkweise überrascht, der meine eigene teilweise verschüttet geglaubte Kreativität anspricht und der mich auf ganz neue Ideen kommen lässt.

Da ist die Chefin eines Unternehmens, die mit ihrem zielstrebigen, transparenten und empathischem Führungsstil für mich zu einem Vorbild in Führung und Entscheidungsfähigkeit geworden ist von der sich so mancher Manager eine dicke Scheibe abschneiden kann. Mit ihr zu arbeiten macht einfach nur Spaß.

Da ist der Musiker, der mich mit seiner Art zu leben und Dinge zu tun, tief beeindruckt und der auch noch so wunderbare Musik macht. Es gibt im Leben eben wichtigere Dinge als Geld und Status.

Da ist die ältere Dame, die sich mit 70 Jahren! den neuen Medien zugewandt hat und voller Begeisterung und Neugier all´ die Möglichkeiten entdeckt, die ihr vorher undenkbar erschienen.

Da sind die Seminarteilnehmer, mit denen ich auch über Seminare hinaus in regelmäßigem Austausch stehe, die mir über ihre Erfolge im Gelernten schreiben oder mich anrufen, um das ein oder andere noch mal nachzufragen. Längst sind daraus private Kontakte entstanden, die mir lieb und teuer sind.

Da ist der Unternehmer, der sich allen Widerständen zum Trotz, mit gemeinsam entwickelten Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung, erfolgreich durchgesetzt hat. Ihn auf diesem Weg begleitet zu haben, macht mich dann schon ein bisschen stolz.

Und da ist die Schulleiterin, die mich für digitale Lernformen und Medienkompetenz im Lehrerkollegium zu ihrem Verbündeten gemacht und inzwischen so manchen Stein ins rollen gebracht hat.

Ist das nicht ein Profit, für den sich so manche Plackerei lohnt, auch wenn er in keiner Gewinn-und-Verlust-Rechnung auftaucht?
Mich macht es dankbar und stolz, und es zeigt mir, dass ich meinen Weg mit all´ den Widerständen, Stolperfallen und Rückschlägen weitergehen werde. Ich freue mich darauf!

Worauf kommt es an?

In der Regel arbeite ich mit KMU´s, Selbständigen und Freiberuflern zusammen. Dort sind die Fragen nach Online-Aktivitäten meist ganz praktisch orientiert:

  • Was muss und kann ich ganz konkret tun, um gefunden und beachtet zu werden?
  • Wie und wann kann ich das umsetzen und in den Arbeitsablauf integrieren?
  • Wer macht es (Chef, Mitarbeiter, Dienstleister)?

Fragen nach akademischen Lehrinhalten sind insofern obsolet, als dass diese in den meisten Fällen überhaupt nicht nachvollziehbar geschweige denn umsetzbar sind. Das liegt schon in der Natur der Sache: Sich mit komplizierten Marketing- und Online-Theorien auseinanderzusetzen kostet (viel) Zeit, (noch mehr) Geld und know-how. Ressourcen, die kleinere Unternehmen in der Regel nicht haben. Weiterlesen →

Facebook oder doch lieber Google+

Facebook oder Google+

Bildquelle: Pixabay.com

Vergleiche zwischen Facebook und Google+ gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, und doch möchte ich – nicht zuletzt aufgrund eigener empirischer Beobachtungen – mich auf dieses dünne Eis des Vergleiches begeben.

Ja auch auf Google+ gibt es haufenweise Kalendersprüche, Unsinn und nervige Werbung und trotzdem ist es ganz anders: Weiterlesen →

Die 5 populärsten Social-Media-Ziele

ZielSocial Media Marketing ist weniger eine klassische Marketing-Kampagne als vielmehr ein Instrument der Unternehmenskommunikation.

Ein wichtiger, aber oft vernachlässigter, Schritt in der Prozessentwicklung einer Online-Strategie ist die Definition von Zielen.
Jedes Unternehmen hat eine andere strategische Ausrichtung und darauf basierend auch eine differenzierte Zieldefinition. Ihre Aktivitäten in den sozialen Medien müssen dennoch immer die Unternehmensziele fokussieren. Weiterlesen →

Darf ich das?

TakingPic

Bildquelle: http://pixabay.com/de/frau-kamera-hand-objektiv-linse-64146/

Ohne Bilder, Video-Clips oder Info-Grafiken geht im sozialen Netz ja gar nichts. Zumindest wenn man wahrgenommen werden will. Und so ist es schon fast ein Muss, jedwede Veröffentlichung mit entsprechenden Medieninhalten in den Fokus des Betrachters zu rücken.

So weit so gut. Und jeder, der eine Online-Präsenz pflegt, stellt sich immer wieder die Frage nach geeignetem Bild-, Video- oder Textmaterial – und

darf ich das?

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Dialoge, nicht bloß Nachrichten verbreiten!

DialogUnternehmen sind zu wenig sozial bei Social Media, titelt unlängst W&V.
Auch Haufe schreibt: “Social Media dient weiterhin eher dem Monolog”.

Dabei ist der Dialog natürlich kein Selbstzweck, den allein zu erfüllen, alle Probleme löst. Also, redet mit Eurer Community/Kunden, und schon wird alles gut. Dies zu glauben, wird sich früher oder später rächen. Weiterlesen →