Social Media SetUp

SetUpHaben Sie Ihre Ziele aus den Augen verloren? Erreichen Sie Ihre Leser nicht (mehr)? Geht Ihre Strategie nicht auf? Oder laufen Ihre Social Media Aktivitäten eigentlich nur noch nebenher?

Dann lohnt es sich bestimmt, nochmal alle Uhren auf Start zurück zu drehen, sich auf das Wesentliche zu besinnen und Ihr SetUp Schritt-für-Schritt zu überdenken.

Social Media SetUp I

  1. Warum wollen Sie sich überhaupt auf Facebook & Co engagieren?
    Weil es von Ihnen erwartet wird oder es alle anderen Mitbewerber auch tun, ist das denkbar schlechteste Motiv. In einem ersten Schritt ist es hilfreich, sich von all’ dem, was Ihre Mitbewerber tun, frei zu machen und mit Priorisierung aufzuschreiben, warum Sie es tun wollen. Bekannt zu werden, das eigene Image aufzubauen, Kundengewinnung & -bindung sind die prominentesten Beispiele.
  2. Wen wollen Sie erreichen?
    Sich darüber klar zu werden, wer Ihre eigentliche “Zielgruppe” ist, wird Ihnen später enorm helfen, Inhalte mit Mehrwert zu produzieren. Ein Blick in die statistischen Auswertungen Ihrer bisherigen Maßnahmen kann einen guten Aufschluss darüber geben, wie bspw. die demographische oder auch geographische Verteilung Ihrer aktiven Leser ist.
  3. Was haben Sie zu sagen?
    Wer Sie sind, was Sie vermitteln und wofür Sie bzw. Ihr Unternehmen steht, ist zweifellos der anspruchsvollste Punkt in Ihrem SetUp und bedarf Ihrer maximalen Konzentration. Machen Sie sich klar, wie Sie von Ihren Lesern/Kunden wahrgenommen werden wollen, was Ihre Stärken sind, womit Sie sich von anderen unterscheiden und was Sie in welcher Art in den sozialen Netzwerken vermitteln wollen. Eine SWOT-Analyse kann Ihnen dabei ein nützlicher Helfer sein. Lassen Sie diese später unbedingt in Ihre Profilbeschreibung mit einfließen.
  4. Einzelkämpfer oder Team?
    Nicht ganz unerheblich in Ihrem Planungsprozess ist, ob Sie eine Ein-Mann-Unternehmung betreiben oder über personelle Ressourcen in einer Unternehmens-Struktur verfügen können. Überlegen Sie genau, wen Sie einbinden sollten, wie die internen Kommunikationswege aufgebaut sein müssen, wer welche Aufgaben mit welchem Zeitanteil übernimmt. Beschreiben Sie diese Punkte möglichst genau und kommunizieren Sie diese.
    Sind Sie allein, darf Ihr Social Media Engagement keinesfalls Ihr unternehmerisches Tun beherrschen. Social Media ist nur ein Hilfsmittel. Planen Sie im Voraus, wann Sie was tun, wer Ihnen möglicherweise dabei helfen kann, welche Tools Ihre Arbeitsabläufe unterstützen und entlasten können. Ihre Leser/Kunden haben übrigens volles Verständnis dafür, dass ein 1-Mann-Unternehmen nicht rund um die Uhr online ist – wenn Sie es entsprechend kommunizieren.
  5. Du oder Sie?
    Kaum eine andere Frage wie die der Ansprache, treibt Seitenbetreiber so stark um.  Einerseits stehen soziale Netzwerke für eine persönliche und ungezwungene Kommunikation, andererseits stehen Sie ja für bestimmte Werte (siehe Punkt 3), die sich auch in der Form der Ansprache widerspiegeln. Aus meiner Sicht haben sowohl das Du als auch das Sie ihre Berechtigung, sie sollten sich nur für eine Form entscheiden und diese konsequent umsetzen. Im Unternehmens-Umfeld ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt, um über entsprechende Guidelines nachzudenken.

Sind Sie noch dabei? Dann geht es morgen weiter mit Teil II – von ein paar rechtlichen Aspekten bis hin zur Online-Schaltung Ihrer Präsenz.

3 Entscheidungen für den Start

Entscheidung

Bildquelle: iStockphoto (c) Kamil Macniak

Es braucht im Grunde genommen nur 3 Entscheidungen, um aktiv mit Social Media zu beginnen:

  1. Es tun
  2. Prioritäten setzen
  3. Kontinuierlich dran bleiben

Nicht dass wir uns falsch verstehen. Es geht hier nicht um Farmville, Fotos der letzten Betriebsfeier und auch nicht um alte Schulfreunde. Es geht ums Geschäft!
Das Ziel sollte also sein, mehr Besucher, mehr Traffic, mehr Bekanntheit und mehr Umsatz zu bekommen.

Entscheidung Nr. 1

Das Konsumverhalten der Verbraucher hat sich teilweise drastisch verändert. Soziale Netzwerke und mobile Endgeräte werden immer wichtiger. Mehr als die Hälfte aller Tweets, Postings oder Kommentare bei Twitter und Facebook kommen mittlerweile von Smartphones oder Tablets.
Möglicherweise sind Ihre Internetseiten noch nicht darauf optimiert – Facebook und Twitter sind es.
Wenn Sie also für sich die Entscheidung treffen, dort aktiv zu sein, sollten Sie

  • Alle Vorurteile und Ängste über Bord werfen
  • Von anderen lernen und zuhören
  • loslegen
  • neugierig sein/bleiben

Entscheidung Nr. 2

Es gibt neben Facebook, Twitter und Google+ eine schon fast unüberschaubare Zahl an sozialen Netzwerken. Was ist z.B. mit XING/Linkedin, Pinterest, Foursquare oder einem Blog? Um hier einen halbwegs validen Überblick zu bekommen, sollten Sie sich ein einfache Entscheidungs-Matrix erstellen:

  • Wo ist Ihre Zielgruppe?
  • Wo fühlen Sie sich am Besten aufgehoben?
  • Was bringt Ihnen den größten Nutzen?
  • Wo sind Ihre Mitbewerber?
  • Wie oft wollen/können Sie etwas wo veröffentlichen?
  • Was sind Ihre Themen?
  • Wie können Sie Vorgänge automatisieren?

Entscheidung Nr. 3

Es reicht nicht aus, einfach dabei zu sein und ab und zu Ihre Leser wissen zu lassen, dass es Sie noch gibt. Regelmäßig und kurzfristig sollten Sie sich immer wieder ins Bewusstsein Ihrer Zielgruppe bringen. Allen, die anfangen, sich mit Social Media ernsthaft auseinanderzusetzen, ist eines gemeinsam: Man kennt Sie nicht! Sie müssen hart arbeiten, um bekannt zu werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Reichweite aufzubauen.
Was nutzt es Ihnen, wenn Sie ein spitzen Produkt haben und keiner weiß davon? Was nutzt Ihnen eine tolle und teure Internetseite und keiner besucht sie?

Ganz klar, am Anfang steht Traffic im Vordergrund – also Besucher. Und den erreichen Sie nur durch Masse. Netzwerken Sie also auf “Teufel komm raus” in Ihren Portalen. Aus der Vielzahl Ihrer Kontakte ergeben sich dann automatisch die qualitativen Kundenpotentiale. Das sind diejenigen, die mit Ihnen interagieren, die Ihre Tweets teilen, Ihre Beiträge kommentieren und teilen und Sie letztendlich weiter empfehlen. Ihre Kunden.

Zusammenfassung

  • Bleiben Sie beharrlich und täglich am Ball. Eine Facebook Meldung oder ein Tweet existiert in der Sichtbarkeit nur wenige Stunden
  • Vernetzen Sie Ihre einzelnen Internet-Präsenzen mit Ihren Profilen
  • Automatisieren Sie Standard-Vorgänge, um mehr Zeit für Einzelne zu haben
  • Nutzen Sie Ihre Netzwerke, um an Follower, Freunde, Kreise, Fans, Leser, etc. zu kommen.
  • Selektieren Sie, um an genau die Personen-Gruppen zu kommen, die das suchen, was Sie anbieten
  • Stay hungry, stay foolish [Steve Jobs]

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres Vorhabens.

Mit Social Media starten

Jeder ist bei Facebook. Da liegt die Vermutung nahe, dass das die Plattform der ersten Wahl ist, und Facebook der Einfachheit halber als Social Media deklariert wird.
Dass es nicht besonders gut funktioniert, seine Strategien am Netzwerk auszurichten, ist zwar logisch aber immer noch gängige Praxis vieler Seitenbetreiber.

Der Social Media Prozess:

Unabhängig von der Größe eines Unternehmens, sehen Überlegungen zur aktiven Nutzung des social Web grundsätzlich gleich aus. Eine ganz grobe und vereinfachte Prozess-Kette zeigt, dass es vollkommen unerheblich ist, wie das soziale Netzwerk heißt, sondern es vielmehr darauf ankommt, was, wer und womit erreicht werden soll.

Prozess-Kette

Prozess-Kette

Eine Facebook-, Twitter- oder Google+ – Unternehmens-Präsenz ist schnell aufgebaut, der eigentliche Zweck des Vorhabens bleibt aber meist dann dem Zufall überlassen, wenn die positive Entscheidung zu Social Media = kick off ist, also alle dazwischenliegende Schritte vernachlässigt werden.

 

Simplifiziert

neues LayoutEs wurde langsam Zeit, am Layout meines Blogs zu schrauben. Tatsächlich ist es so, dass mich die meisten Leser des Blogs mit mobilen Geräten besuchen. Und mir geht es so, dass ich auf meinem Tablet oder Smartphone keinen Schnickschnack, riesen Header-Bilder und so weiter sehen will, sondern ohne Ablenkung lesen möchte.

Deshalb und auch weil mir mein bisheriges Layout nicht mehr so gefiel, habe ich jetzt für all’ die mobile-Leser und mich ein neues Theme installiert, das sich wirklich auf das Wesentliche konzentriert. Ich hoffe, es gefällt Euch.

Persönlichkeit ist gefragt!

Dass es nicht jedermanns Sache ist, eine eigene Meinung zu vertreten ist klar. Dass es auch nicht jedermanns Sache ist, anders als Andere zu sein, ist auch klar. Und auch ist es nicht jedermanns Sache, ausgefeilte Texte zu produzieren und auf sich aufmerksam zu machen. Das ist auch gut so, denn dann wären Leute wie ich ja arbeitslos.

Picture by Pixabay

Picture by Pixabay

Aber, und ich weiß, dass ich mich da zum wiederholten Mal wiederhole: 9 von 10 Finanzdienstleistern sollten aufhören, immer den gleichen Käse, der ihnen wöchentlich von Marketing-Abteilungen der Hauptverwaltungen vorgesetzt wird, weiter zu verteilen. Nicht nur in meiner Timeline erscheint so der 100% gleiche Schrott zur gleichen Zeit von zig Vermittlern. Das führt auch dazu, dass unglaubliche aber irrelevante Kennzahlen (KPI’s) produziert werden, mit denen sich die Herren der Vorstandsetage auf die Schultern klopfen anstatt ihre Vertriebe in Sachen sozialer Kommunikation zu schulen.

Traut Euch doch mal, anders als die Anderen zu sein. Traut Euch, Fehler zu machen. Traut Euch, Eure eigene Sprache zu benutzen. Und traut Euch, mal die Rolle des Users/Kunden beim Lesen einzunehmen.

Visitenkarten – Anachronismus oder nützliche Höflichkeit?

Quellen Eure Schubladen auch über von gesammelten Visitenkarten, oder sammelt Ihr sie in diesen überaus praktischen Visitenkarten-Mappen, die nur hervorgeholt werden, um neue Karten einzusortieren?

BCWie dem auch sei, nach einer gewissen Zeit stellt wahrscheinlich Jeder fest, dass es viel zu viele sind und man sich nur an die wenigsten dazu passenden Gesichter erinnern kann.

Jedes Treffen unter oder mit Geschäftsleuten wird auch heute noch von dem Höflichkeits-Ritual des Kartentauschs eingeleitet bzw. beendet. Ist das im Zeitalter der Smartphones mit entsprechenden Cloud-Anwendungen überhaupt noch zeitgemäß?

Längst ist es doch ein Klacks, zwei Smartphones zum Tausch der Visitenkarten zu koppeln und hat heutzutage nicht Jeder seine wichtigen Kontakte ohnehin im elektronischen Adressbuch, das weder verknickt, im Normalfall nicht gesucht werden muss und sogar automatische Mitteilungen von sich gibt, wenn ein erinnerungsbedürftiges Ereignis ansteht?

Oder ist die Visitenkarte doch eher noch das althergebrachte Statussymbol, das dem Empfänger signalisiert: “Hey, ich bin sehr wichtig!”?

Ich habe jedenfalls im Rahmen des Aufräumens, Berge dieser Karten dem Kreislauf der Wiederverwertung zugeführt – mir ist die elektronische Variante doch wesentlich sympathischer.

Schreibt mir, wie Ihr es handhabt, ob Ihr Jäger, Sammler oder eher praktisch veranlagte Techies seid. Freu’ mich drauf!

 

sevenfive

Vielleicht habt Ihr in der letzten Zeit schon mal etwas von DeathtoStock gehört?
Ich finde das super! Nicht nur, dass man wirklich tolle Bilder für die eigene Homepage oder das Blog bekommen kann und ich somit nicht mehr auf das langweilige Einerlei der namhaften Bildagenturen angewiesen bin,  ich brauche mir auch einen Kopf über die Lizenzen zu machen. Denn auch, wenn einige Agenturen mit lizenzfreien Bildern werben, bin ich da sehr sehr vorsichtig. Lizenzfrei bedeutet eben nicht immer, dass man uneingeschränkte Verwertungsrechte bekommt.

Ich werde jedenfalls mit dazu beitragen, dass sich Blogger, Betreiber von Websites und User sozialer Netzwerke sorgenfrei an einem Fundus von Bildern bedienen können. Dazu habe ich ein eigenes Blog gestartet, in dem es alle 7 Tage fünf neue Bilder unter CC0 gibt.

Sevenfive

Und nein, ich möchte damit keinem professionellen Fotografen in seine Einnahmequellen greifen oder mich gar mit einem vergleichen. Ich bin sogar davon überzeugt, dass Fotografen davon profitieren, wenn sie ihre Bilder statt als Massenware in Bildagenturen, als individuelle und professionell hochwertige Produkte anbieten und dafür leistungsgerecht bezahlt werden.